Start in unser Abenteuer
3. - 12. April 2023
Am 1. April geht’s los – kein Scherz ;). Am Ende war es doch ein Scherz und unsere lang ersehnte Reise startete am Montag, 3. April 2023, da wir mit unseren Vorbereitungen noch nicht ready waren…
Bis zum Zeitpunkt unseres Starts, war nicht klar, wer sich durchsetzen kann. Alles Richtung Osten ist unser grundsätzliches Ziel und hat (/ sie hat 🙂 ) sich nun auch von Anfang an durchgesetzt. Unseren ersten Übernachtungsplatz haben wir schliesslich im Glarnerland zwischen den Bergen gefunden. Weiter ging es quer bis in die Mitte von Österreich, wo wir sowohl auf einem Gipfel im Schnee bei eisernen Temperaturen als auch in gemässigteren Gebieten übernachtet hatten. Am dritten Tag haben wir bereits unser erstes Off-Road Adventure gefunden.
In unserer Park4Night App haben wir nach Platzen gesucht, wo andere aufgrund dem fehlenden 4×4 eine schlechte Bewertung abgegeben hatten (dies war nämlich genau unsere Comfort-Zone). In der Nähe des Wörtersees kamen wir und Gregy, voll auf unsere Kosten. Der Aufstieg war steil und nach kurzer Zeit mussten wir bereits einem „Findling“, der Grösse einer Kuh, mitten auf dem Weg ausweichen.. einige Höhenmeter später, kam das erste „Schneefeld“, welches jedoch mit etwas Mut/Wahnsinn am Gaspedal, knapp überquert werden konnte. Weiter ging die Fahrt..
…bis dann ein weiteres Schneefeld folgte, welches leider trotz viel Mut nicht überquert werden konnte. Das Problem war, dass es sehr viel (tief) und sehr „sulziger“ Schnee war. Jedes tiefere Auto hätte ausserdem sofort aufgesetzt. Wir wollten aber den Schlafplatz unbedingt sehen und sind deshalb zu Fuss weiter hoch gelaufen. Leider mussten wir feststellen, dass es diverse grössere Schneeflächen gibt, welche hier zu überqueren wären (einfacher, oder weniger einfach). Oben angekommen war für uns klar – der Platz ist perfekt. Somit ging es zurück zu Gregy! Wir mussten ihm diesen Platz unbedingt zeigen. Dorian hatte die Idee, dass wir den Pneudruck von Gregy auf 1.5 Bar herabsenken können – falls dies nichts bringt, ist unser Plan wohl gescheitert. Gesagt, getan! Hier hat nun „er“ seinen Kopf durchgesetzt.
15 Minuten später sind wir mit Gregy an „unserem“ Schlafplatz angekommen und waren mächtig stolz. Wir haben einen schönen Abend und eine unheimlich ruhige Nacht an diesem Platz verbracht.
Am nächsten Tag haben wir die wohl kürzeste Reisestrecke „unseres Lebens“ gefahren… und verbrachten den Tag in St. Jakob am Fluss (bei strahlendem Sonnenschein). Grund dafür war der Besuch in einem uns empfohlenen Restaurant (danke Hendrik).
Die kurze Reisestrecke haben wir jedoch bereits am darauf folgenden Tag kompensiert – die Fahrt ging weiter südwärts, quer durch Slowenien bis in die Nähe von Triest – wo wir die Nacht auf einer Anhöhe mit Blick auf Triest verbracht haben. Slowenien haben wir nicht länger besucht, da wir im 2019 bereits einmal hier waren. Was uns aber einmal mehr sehr gefallen hat, sind die glasklaren und türkis farbigen Flüsse an der Grenze zu Österreich.
Nach einem kurzen Tagesaufenthalt in Triest und des Besuches der Bansky-Ausstellung ging unsere Reise weiter nach Kroatien, wo wir nun nach unzähligen Olivenbäumen, Weingütern und wunderschönen türkis farbigen Meeresbuchten sowie atemberaubenden Sonnenuntergängen und Panoramen, die nächsten Tage verbringen werden.
Fazit der ersten Etappe:
Wir haben immer noch nicht realisiert, dass unser Traum nun Wirklichkeit wird und wir für die nächsten sieben Monate unterwegs sein werden. Trotzdem war das Gefühl, unser geliebtes zu Hause, unsere Familien und Freunde für so lange Zeit zu verlassen sehr speziell. Den gemischten Gefühlen liessen wir während der Überfahrt auf Österreich seinen Lauf und mussten diese jeder für sich erstmal glücklich, schweigend etwas „verdauen“.
Eines ist jedoch klar, bereits in dieser kurzen Zeit hatten wir sehr viele Gespräche/Erinnerungen/überaus nützlichen Geschenke an all die lieben Menschen zu Hause, dank denen diese Reise überhaupt möglich ist.





















